Nervige Kinderbuchfiguren

Ich schätze mal, dass jeder, der regelmäßig Kindern vorliest, dieses Phänomen kennt: Kinderbuchfiguren, die dem erwachsenen Vorleser von Anfang an auf die Nerven gehen, von den Kindern aber heiß und innig geliebt und immer wieder eingefordert werden. Und dann gibt es noch die Bücher, die man anfangs durchaus mochte, dann aber so häufig lesen muss, dass sie einem zu den Ohren herauskommen.

Darüber macht sich Sandra Garbers in diesem Artikel Gedanken, als Beispiel nennt sie unter anderem Conni. Sie spricht auch die Rollenmodelle an, die in vielen Kinderbüchern vermittelt werden. Ich muss sagen, dass ich es teilweise gar nicht so schlimm fand, wenn ein altmodisches Rollenbild vermittelt wurde, ich habe dann einfach einen entsprechenden Kommentar abgegeben, schließlich kann man auf die ganz andere Situation in der eigenen Familie verweisen, in Familien in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis. Und schließlich hat man nicht nur ein Buch daheim. Aber zugegeben, natürlich kann es passieren, dass sich so ein Bild festsetzt und man Mühe hat, gegenzusteuern.

Wenn man ein Buch als Vorleser überhaupt nicht mehr ertragen kann, kann es ja aus Versehen mal hinters Bett rutschen oder hinter die anderen Bücher im Regal …

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