Best Blog Award für das Kinderohren-Blog!

Mein Blog hat einen Preis bekommen: den Best Blog Award. Und ein Blogstöckchen gab es noch dazu! Bekommen habe ich beides von Sabine vom Blog Lektorat in Bremen. Vielen Dank und *knicks*! Allerdings ist so eine Preisverleihung auch mit Arbeit verbunden:

Grafik_Best_Blog_Award

Jetzt musste ich also Sabines 11 Fragen beantworten, mir selber 11 Fragen ausdenken und mir 10 Blogger einfallen lassen, an die ich das Stöckchen weiterreichen wollte. Gar nicht so einfach!

Ich beginne mit Sabines Fragen:

1.       Seit wann bloggst du?

Ich musste erst einmal nachsehen. Das Wortakzente-Blog hat zwei Anläufe genommen. Zuerst hieß es nur wortakzent, nach wenigen Posts habe ich es wieder gelöscht, weil mir nichts mehr einfiel. Ich hatte wohl meine Richtung noch nicht gefunden. Etwas später habe ich gemerkt, dass das ziemlich blöd war, und mich erneut bei WordPress angemeldet. Weil der alte Name nicht mehr ging, hängte ich einfach ein „e“ an. Am 25.11.2009 schrieb ich „Der zweite Anlauf“. Anfangs habe ich dort kunterbunt über Kinder- und Erwachsenen(hör)bücher und alles andere geschrieben, was mir in den Sinn kam. Im Juli 2010 wurde mir das zu chaotisch und ich zog alle Artikel, die sich mit Kinderbüchern und -hörbüchern befassen in mein neues Kinderohren-Blog um.

2.      Was gab dir den Anstoß zum Bloggen?

Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube, ich war einfach nur neugierig und wollte das auch mal ausprobieren. Nachdem ich das erste Blog gelöscht hatte, fühlte ich mich manchmal bei Twitterdiskussionen durch die 140 Zeichen eingeschränkt und wollte mehr Raum haben, um mich zu äußern. Vor allem hatte ich den Wunsch, anderen interessante Bücher zu empfehlen. Zum Beispiel liebten meine Kinder bestimmte Hörbücher, die damals in keinem Geschäft zu finden waren. In jedem Laden gab es nur die immergleichen 10 bis 15 Kinderhörbücher. Da entwickelte ich wohl einen gewissen missionarischen Eifer, neue Leser bzw. Hörer für Bücher und Hörbücher zu finden, die es in meinen Augen verdient hatten. 🙂

3.       Wie ging es dir, nachdem du deinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht hattest?

Ich glaube, ich war aufgeregt und habe alle fünf Minuten die Statistik angeschaut. Hatte schon jemand meinen Erguss gelesen? Oder womöglich gar kommentiert?

4.       Hast du das Bloggen schon mal verflucht?

Oh ja. Ich könnte ja auch ganz andere Dinge in meiner Freizeit machen. Mehr am Abbau meiner Bücherstapel arbeiten beispielweise, aufräumen, mich in die Wanne legen, Freunde treffen … So eine Rezension braucht ja ihre Zeit, eine Stunde muss man mindestens rechnen. Es gab auch immer wieder Phasen, wo ich nicht so viel Lust zum Bloggen hatte, aber andererseits wollte ich auch eine ordentliche Blogfrequenz einhalten. Und ich habe ja zwei Blogs, für die ich schreibe. Deswegen bin ich seit einiger Zeit Mitglied bei den Iron Buchbloggern. Schreibt man nicht einen Artikel pro Woche, muss man einen Euro zahlen. Per E-Mail wird man rechtzeitig erinnert, wenn man bis Freitag noch nichts abgeliefert hat. Das hilft mir ungemein, mich zu disziplinieren. (Gezahlt habe ich aber auch schon.)

5.       Wenn du schreiben könntest wie … Welchen Namen würdest du dann gern (wenn überhaupt) an die Stelle der Pünktchen setzen?

Ach, das ist schwierig. Ich glaube, ich möchte nicht unbedingt schreiben können, wie eine bestimmte andere Person. Ein individueller Stil wäre schon toll! Ich hätte aber gerne die Fähigkeit, andere Menschen durch mein Geschriebenes so zu verzaubern, wie es beispielsweise J. K. Rowling mit Harry Potter gelungen ist. Es gibt zum Glück sehr viele Autoren, die mich in wunderbare Welten entführt haben.

6.       Wenn du davon leben könntest – würdest du dann hauptberuflich bloggen wollen? (Oder tust du’s bereits?)

Ausschließlich bloggen? Ich glaube nicht. Dann würde aus dem Spaß sicher schnell eine Last werden. Teilzeit-Bloggerin, damit könnte ich mich anfreunden.

7.       Wie viel und welche Werbung verträgt ein Blog?

Die Frage aller Fragen, für die ich auch keine Antworten kenne. Ein Buchblog verträgt nicht viel Werbung, glaube ich. Mal ein Link, für den man Gutscheine oder Bücher zum Verlosen erhält, die Teilnahme an einem Affiliate-Programm, viel mehr geht wahrscheinlich nicht. Ich möchte nicht riskieren, unglaubwürdig zu werden. Ich liebäugele aber mit einem Themenblog, in dem ich auch mehr werben würde. Da braucht man viel Fingerspitzengefühl! Als Blogleserin toleriere ich Produktlinks, Werbeeinblendungen stören mich, wenn sie nicht sehr dezent sind.

8.       Glaubst du, dass du auch als Rentner/in noch bloggen wirst? Was werden deine Themen sein?

Ob es dann noch Blogs gibt oder man bis dahin andere Formen des Austausch gefunden hat? Ich könnte mir vorstellen, dass ich dann immer noch über Bücher blogge, wenn auch vielleicht nicht mehr über Kinderbücher. Vielleicht bewegen mich bis dahin aber auch ganz andere Themen, wer weiß?

9.       Seit Edward Snowdens Enthüllungen ist es amtlich, dass wir alle bespitzelt werden. Beeinflusst dich das beim Schreiben?

Nein, weil Buchrezensionen da eher unkritisch sein dürften. Möglicherweise wäre es anders, wenn ich ein politisches Blog hätte.

10.   Gibt es ein Motto, eine Lebensmaxime, ein Prinzip, das für dich besonders wichtig ist?

Ich habe kein Lebensmotto im eigentlichen Sinn, aber ich bin ein optimistischer Mensch und davon überzeugt, dass ich meine Visionen verwirklichen kann, wenn ich mich wirklich dahinterklemme. (Dazu bräuchte ich aber mal einen Tritt in den Allerwertesten. 😉 )

11.   Wenn du für einen Menschen, der dir besonders wichtig ist, einen Rucksack packen solltest – welche drei Dinge würdest du auf jeden Fall hineintun?

Vermutlich zu viel zu essen und trinken, damit derjenige gut versorgt ist. Ich packe immer zu viel Verpflegung ein. Und dann kommt es sehr darauf an: Will derjenige einen halben Tag unterwegs sein oder zieht er für ein Jahr in ein anderes Land? Im ersten Fall eher praktische Dinge, im zweiten Fall vielleicht ein paar schöne Fotos, einen handgeschriebenen Brief, den er oder sie erst unterwegs entdeckt, und natürlich etwas zum Lesen!

Das waren meine Antworten, und so geht es weiter:

Die Regeln für den Best-Blog-Award lauten:
1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken, der ihn dir verliehen hat. -> erledigt
2. 11 Fragen beantworten. -> erledigt
3. 10 weitere Blogger taggen und ihnen 11 Fragen stellen. -> siehe unten
4. Die 10 Glücklichen mit einem Kommentar auf den Award aufmerksam machen. ->Das mache ich gleich nach dem Hochladen dieses Artikels

Ich nominiere: 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht.

Meine Fragen an euch:

1. Was war dein liebstes Buch/deine Lieblingsserie, als du ein Kind warst?

2. Welches ist heute dein liebstes Kinderbuch (zum Beispiel, um es deinen Kindern vorzulesen oder zu verschenken)? Du darfst gerne auch mehrere Bücher für verschiedene Altersklassen nennen!

3. Welches Buch/Hörbuch für Erwachsene hat dich so begeistert, dass du es deinen Lesern unbedingt ans Herz legen möchtest?

4. Warum bloggst du? Verfolgst du bestimmte Ziele?

5. Gibt es ein Blogpost, auf das du besonders stolz bist?

6. Welcher Artikel hat dir die meisten Leser eingebracht?

7. Wenn du ein weiteres Blog starten würdest, was wäre dein Thema? Und warum?

8. Wen würdest du zu deinem Blogthema gerne einmal interviewen?

9. Zuletzt gab es nach einem Urteil große Aufregung wegen der Einbindung von Stockphotos. Zuvor wurden heiße Diskussionen über die Verwendung von Coverbildern oder die Notwendigkeit von Impressen geführt. Hast du Angst, du könntest eines Tages wegen irgendwas abgemahnt werden, was du in deinem Blog tust oder unterlässt?

10. Nutzt du einen Redaktionsplan oder bloggst du spontan nach Lust und Laune? Oder ganz anders?

11. Welchen Rat würdest du einem Blogneuling mit auf den Weg geben?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

10 Kommentare zu “Best Blog Award für das Kinderohren-Blog!

  1. Pingback: 11 Fragen an Wortakzente « Wortakzente

  2. Pingback: Der Best Blog Award - Eine Recherche

    • Vielen Dank. Mir gefallen deine Antworten, aber noch besser deine neuen Fragen. Vor allem die nach den Klassikern schwirrt mir im Kopf herum … Jane Eyre, David Copperfield, Northanger Abby, Middlemarch – bei mir wären es bestimmt hauptsächlich olle Briten. 😉 Das bringt mich darauf, dass ich eigentlich so eine Aktion im wortakzente-Blog machen könnte. Jeden Monat einen Klassiker neu oder wieder lesen.

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  3. Pingback: Zehn Fragen und jede Menge Buchtipps ¶ querbeet gelesen

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