Es war einmal: ein Lieblingsbuch

Eines meiner Lieblingsbücher in meiner Kindheit war zweifellos Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Ich weiß noch genau, wie ich eines Samstagmorgens mit meinen Eltern in Wetzlar war und das Buch gekauft habe. Obwohl es mir immer übel wurde, wenn ich im Auto gelesen habe, habe ich neugierig meine Nase zwischen die Buchseiten gesteckt und dann nicht mehr aufgehört zu lesen. Ich bin lesend aus dem Auto gestiegen und in mein Zimmer gegangen. Erst nach mehrmaligen Rufen erschien ich zum Essen – ich war so vertieft in die Welt Phantásiens, dass ich wirklich nichts gehört hatte. Ich las und las und las, bis ich abends fertig war. Ich habe es tatsächlich geschafft, das Buch in einem Rutsch zu verschlingen.

Natürlich ist es nicht bei dem einem Mal geblieben. Ich habe dieses Buch wieder und wieder gelesen. Ich habe mit Bastian gelitten, gebangt und gehofft, die Kindliche Kaiserin bewundert und davon geträumt, einmal auf Fuchurs Rücken zu reiten. Heute gibt es ja häufiger Buntes oder Glitzerelemente in Büchern, aber damals war die zweifarbige Schrift eine Offenbarung!

Ich wusste gar nicht, dass das Buch gar nicht mehr auf diese wunderbare Weise gedruckt wurde und die schönen Illustrationen weggefallen sind. Aber, Rettung naht: Der Thienemann-Verlag legt als Jubiläumsausgabe die Originalausgabe wieder auf.

Zur Verlagsseite – bei Amazon habe ich die neue Ausgabe noch nicht entdecken können.

3 Kommentare zu “Es war einmal: ein Lieblingsbuch

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