Start 2016 mit dem Liebster-Blog-Award

liebster-blog-award

Schon im November bin ich vom AstroZwerge-Blog mit dem Liebster-Blog-Award ausgezeichnet worden. Danke dafür! Ich habe es auch nicht vergessen, ich war nur ein wenig im Stress. Nun will ich aber gerne das neue Blogjahr damit beginnen, die Fragen zu beantworten.

Die AstroZwerge empfehle ich allen, deren Kinder sich für Astronomie interessieren. Dort gibt es viel Spannendes rund um den Sternenhimmel zu entdecken und zu lernen.

Nun aber zu den Fragen:

Woher nimmst du dir die Zeit für deinen Blog?

Das frage ich mich manchmal auch. Ich schaue sehr wenig fern, verbringe viele Abende und Wochenenden lesend und/oder bloggend auf dem Sofa. Manchmal denke ich, dass ich Lust hätte, eine Runde spazieren zu gehen oder einfach nichts zu tun, aber wenn mich die Buchstapel mahnend anschauen, gewinnt meist das Blog. Manchmal schreibe ich aber auch ein paar Tage lang gar nichts, das muss auch mal sein. Es soll ja Spaß machen und keine lästige Pflicht werden.

Was sagt deine Familie / dein nahes Umfeld dazu dass du schreibst?

Meine Familie hat sich schon lange daran gewöhnt, das gehört eben zu mir. Aus der entfernteren Verwandtschaft kommt schon mal die Frage, ob das überhaupt jemand liest, dann präsentiere ich die Blogstatistik und ernte Verwunderung, dass es doch so viele Menschen gibt, die sich dafür interessieren, was ich da schreibe– 2015 mehr als 56.000. 🙂 Im Bekanntenkreis gar nicht alle, dass ich blogge, erstaunlich viele Menschen können immer noch mit dem Begriff „Blog“ gar nichts anfangen. Die Schnittmenge zwischen meiner Leserschaft und Menschen, die ich außerhalb des Internets kenne, ist also sehr klein.

Welche Unterstützung bekommst du von ihnen?

Sie hindern mich nicht am Schreiben, respektieren die Bloggerei. Mein jüngerer Sohn liest Bücher für seine Altersgruppe und erklärt mir, wie er sie fand. Niemand beschwert sich über die Bücherstapel und ständig eintreffenden Päckchen und mein Mann hat mir bei der Einrichtung der Kinderbibliothek sehr geholfen. Neulich hat er einer Kollegin eine Blog-Visitenkarte in die Hand gedrückt.

Was macht dich richtig glücklich?

Da gibt es so viele Dinge! Natürlich ein richtig tolles Buch, aber das kann auch ein Sonnenuntergang sein, ein Spaziergang, bei dem mir die Sonne ins Gesicht scheint oder bei dem ich hübsche Blumen entdecke. Urlaub hat eindeutig viel Glückspotenzial. Aber am Wichtigsten ist vielleicht das Beisammensein mit geliebten Menschen, der Familie oder guten Freunden. Wenn man zusammensitzt, sich unterhält, lacht, das ist einfach schön. Glücklich macht es mich auch, wenn ich jemandem bei etwas helfen konnte.

Gibt es für dich Kindheitserinnerungen, die deine Kinder leider nicht erleben werden können?

Da meine Söhne schon 20 und 15 Jahre als sind, muss ich hier wohl in der Vergangenheit sprechen. Natürlich gibt es Erinnerungen, die ich mit bestimmten Personen verbinde, die meine Söhne nicht teilen konnten. Und natürlich war meine Kindheit ganz anders. Ich hatte Glück und hatte eine schöne Kindheit und ich denke (hoffe!), dass meine Söhne das ähnlich beurteilen würden. Da kommt es auf Einzelheiten nicht so sehr an, finde ich.

Worum beneidest du deine Kinder, was du in deiner Kindheit nicht haben / nicht erleben konntest?

Die Pädagogik hat große Fortschritte gemacht, zum Beispiel im Museumsbereich. Die ganzen tollen Mitmach- und Technikmuseen hätten mir auch Spaß gemacht! Außerdem hätte ich auch gerne solche tollen Lernprogramme am Computer gehabt, wie es sie heute gibt. Und überhaupt, Computer …

Bei uns in der Schule gab es ein großes Trampolin, das in den Tagen vor den Ferien manchmal aufgebaut wurde und dann haben alle Klassen im Sportunterricht Trampolinspringen gemacht. Das war so selten! Ich habe das geliebt und wäre so gerne öfter gesprungen. Daran muss ich oft denken, wenn ich heute in jedem zweiten Garten ein großes Trampolin stehen sehe und in Freizeitparks ganze Flächen voller Trampoline.

Wie siehst Du deine Kindheit heute?

Ich hatte eine schöne Kindheit! Wir wohnten neben einem Spielplatz, drei Häuser vom Waldrand entfernt, rundherum viele andere Kinder. Ich bin viel auf Bäume geklettert, auch mal runtergefallen, wir haben Hickelkästchen auf die Straße gemalt und im Bach versehentlich die Gummistiefel voller Wasser laufen lassen. Natürlich gab es auch blöde Dinge, wie Kinder im Wohngebiet, vor denen ich Angst hatte, blöde Lehrer und (ganz oft) vergessene Hausaufgaben und Ärger deswegen. Aber ich hatte alles, was ich brauche: liebe Eltern, viele Freunde, einen großen Bruder, mit dem ich mich heute gut verstehe, damals aber häufig gestritten habe. Ich habe auch damals schon viel gelesen und meine Eltern haben immer dafür gesorgt, dass ich Lesenachschub bekam.

Was ist dir wichtig, deinen Kindern mitzugeben?

Selbstvertrauen, Neugier, eine eigene Meinung, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Familiensinn.

Welchen Tipp hast du für meinen Blog?

Ich denke beim Lesen anderer Blogs selten darüber nach, was ich daran ändern würde. Manchmal schon, wenn es grellbunt ist oder mir etliche Rechtschreibfehler ins Gesicht springen, aber im Normalfall erfreue ich mich einfach an den Inhalten. Ich finde dein Blog schön, die Themen sind interessant und zielgruppengerecht aufbereitet. Spontan fällt mir nichts ein, was ich dir da raten sollte.

Hast du eine “ToDo” Liste für dein Leben und was sind oder was wären einige der Punkte?

Eine richtige Liste habe ich nicht, aber es gibt etwas, wovon ich träume. Seit vielen Jahren wünsche ich mir eine Südamerika-Reise. Ich möchte so gerne einmal nach Machu Picchu! Wenn nichts Schwerwiegendes dazwischenkommt, werde ich mir diesen Traum irgendwann erfüllen. Außerdem habe ich in der Schreibtischschublade kleine Karteikärtchen, auf denen ich mir Buchideen notiere. Ideen habe ich eine Menge, aber ich glaube, ich bin nicht der Typ, der ein großes Buchprojekt durchzieht. Es gibt immer andere Dinge, die gerade wichtiger sind, sodass ich mir nie die Zeit nehme, wirklich damit anzufangen. Aber wer weiß …

Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Leben. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen und plane nicht so viel.

Wie stellst du dir deinen Blog in 5 Jahren vor?

Hmm. Gar nicht so anders wie jetzt. Etwas größer, mit mehr Lesern. Ich würde auch gerne nicht nur Rezensionen schreiben, ich habe eine Menge anderer Ideen, da dürfte in den nächsten Jahren noch einiges kommen. Vielleicht habe ich bis dahin auch einen Co-Rezensenten oder eine Co-Rezensentin, das fände ich nicht schlecht.

Manchmal frage ich mich allerdings, ob ich wirklich noch jahrelang Kinderbücher lesen und rezensieren möchte. Aber dann kommt doch immer ein entschiedenes Ja!

Regeln: (Die ich nach Gusto auslege)

Danke dem Blogger, der dich nominiert hat. – erledigt
Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat. – erledigt
Füge einen der Liebster-Blog-Award-Buttons in deinen Post ein. – erledigt
Beantworte die dir gestellten Fragen. – auch erledigt
Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst. – Nein, siehe unten.
Nominiere 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben. – Das werde ich nicht tun, denn ich bin selbst schon mehrfach nominiert worden und habe wieder andere Blogs nominiert, sodass mir da niemand mehr einfällt. Außerdem kenne ich die Followerzahlen nicht und finde sie, ehrlich gesagt, auch recht irrelevant. Meine Leser kommen vor allem über Facebook, Twitter und Suchmaschinen, meine eigene Followerzahl müsste ich erst einmal nachschauen.
Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast. – Das hat sich damit auch erledigt.

Ihr seht, ich bin ein bisschen eigensinnig. 😉 Wer Lust hat, kann sich ja die sehr schönen Fragen der AstroZwerge angeln und sie beantworten.

Ein Kommentar zu “Start 2016 mit dem Liebster-Blog-Award

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