Fred bei den Maya. Der Aufstand der Jaguarkrieger

Grausame Götter

Fred macht mit seinem Opa Alfred Urlaub in Mittelamerika. In Tikal, Guatemala, steigen sie im Dunklen auf den Tempel der Masken, um sich dort den Sonnenaufgang anzusehen. Währenddessen erzählt Opa Fred viel über die Stadt im Dschungel und die Maya. Dann geht es mit dem Bus weiter, doch der hat eine Reifenpanne. Fred möchte mit seinem Hund Hektor nur ein wenig Gassi gehen, doch dann passiert es wieder: Er landet in der Vergangenheit. Dort lernt er das Mayamädchen Xkik‘ und ihren Bruder Balam kennen, die gerade große Sorgen haben. Ihr Vater hatte sich gegen ihren Onkel, den Herrscher von Tikal, aufgelehnt. Nun ist er gefangen und soll auf dem Ballspielsplatz um sein Leben spielen. Und wie dieses Spiel ausgehen wird, wissen die Mayakinder genau … Die drei machen sich auf den Weg nach Tikal, um zu versuchen, ihn zu befreien. Unterwegs erfährt Fred viel über die Sagen und Sitten der Maya.

Das Ballspiel der Heldenzwillinge und andere Sagen

Fred hat wirklich großes Glück, dass er so in der Welt herumkommt. Und so ist er dieses Mal in Mittelamerika, wo  ihm sein Großvater viel zeigen und erklären kann. Der Einstieg in die Geschichte ist geheimnisvoll: Die Zuhörer hören zunächst die Maya-Sage von der Erschaffung der Welt. Dann beginnen Fred und sein Opa mit der Besteigung der Pyramide im Dunkeln und beobachten den Sonnenaufgang. Wer wäre da nicht gerne dabei? Später taucht Fred dann wieder ganz in die Welt der Maya ein, lernt viel über sie, muss allerlei Gefahren überwinden und erlebt ein spannendes Abenteuer. Wie immer macht es großen Spaß, ihn dabei zu begleiten. In das Abenteuer ist viel Wissen über die Kultur der Maya eingebaut, sodass man ganz nebenbei viel lernt.

Der Anfang ist so gut und geheimnisvoll gesprochen, dazu die passenden Hintergrundgeräusche wie Wasserrauschen und Tiere, dazu ruhige Musik, dass man wie gebannt zuhört:

Das ist die Kunde. Da war das ruhende All. Kein Hauch. Kein Laut. Reglos und schweigend die Welt. Kein Mensch war da, kein Tier, keine Bäume. Steine und Höhlen gab es nicht. Nur den leeren Himmel und das sanfte Meer.

Auch die weiteren Sprecher verkörpern ihre Rolle überzeugend. Geräusche und Musik vermitteln Urwaldatmosphäre. Man kann sich richtig gut vorstellen, mitten im Geschehen zu sein.

Das 12-seitige Booklet gibt viele Zusatzinformationen: eine Übersicht über die Maya, ihr Verbreitungsgebiet, ihre Politik, Ernährung, ihre Religion und ihre Bauwerke usw., dazu Begriffserklärungen, eine Zeittafel, eine Vorstellung einiger Götter sowie Aussprachehinweise.

Fazit: Viel Wissen über eine faszinierende Kultur, verpackt in eine spannende Geschichte. Geeignet für Kinder ab 8 Jahren, aber durchaus auch für Jugendliche und Erwachsene.

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Birge Tetzner: Fred bei den Maya. Der Aufstand der Jaguarkrieger. Ultramar Media 2016. 1 CD, 79 Minuten, ISBN 978-3-9815998-6-2.

Sprecher: Andreas Fröhlich, Remo Schulze, Jürgen Thormann, Maximilian Häcke, Dirk Petrick, Thomas Hollaender

Zur Verlagsseite – bei Amazon – über Buchhandel.de – und in jeder Buchhandlung.

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ein Kommentar zu “Fred bei den Maya. Der Aufstand der Jaguarkrieger

  1. Pingback: Fred bei den Wikingern – überarbeitete Neuauflage – Kinderohren

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