Gundi Herget, Meike Haberstock: Der Hund war’s, ich schwör!

Oh! Hausaufgaben vergessen?

Ein Mädchen hat Ärger mit seiner Lehrerin, weil es die Hausaufgaben nicht hat. Dabei kann es gar nichts dafür. Es erzählt eine ausführliche Geschichte, in der immer eine Person etwas nicht gemacht hat, woran die nächste schuld war, die aber auch nichts dafür konnte, weil … Zwischendurch schläft die Lehrerin beinahe ein, weil das Mädchen kein Ende findet. Beim überraschenden und lustigen Ausgang der Geschichte ist sie dann aber wieder hellwach.

… weil Mama keinen Einkaufszettel geschrieben hat, …

Die Bilder gehen jeweils über eine Doppelseite. Zu sehen sind jeweils das Mädchen und die Lehrerin plus der erwähnten „Schuldigen“. So werden die Seiten immer voller. Der Text beschränkt sich auf den Bericht des Mädchens, von dem immer nur ein Teilsatz zu lesen ist.

… weil Oma den Hund nicht gefüttert hat, …

Um keine Ausrede verlegen

Solche Fantasie und solche Fähigkeiten würden sich viele Kinder wünschen. Das kleine Mädchen jedenfalls ist wirklich nicht auf den Mund gefallen. Ausführlich erläutert es, warum es nicht schuld sein kann. Anfangs denkt man noch, dass die Begründung, dass der Hund die Hausaufgaben gefressen hat, nicht sehr originell ist. Das Gesicht der Lehrerin zeigt, dass sie ebenso denkt. Aber dann geht es los. Das Mädchen schiebt es die Schuld von einem zum anderen. Immer denkt man, dass jetzt der ursprüngliche Verursacher gefunden wurde, aber nein, es geht immer noch weiter. Das ist sehr lustig, vor allem, als irgendwann tatsächlich das Ende erreicht ist. Überraschung!

Durch den knappen Text ist das Buch sehr schnell gelesen, aber es macht bestimmt Spaß, danach selber solche verrückten Ausredeketten zu erfinden. Lustig ist es allemal.

Fazit: Sehr lustige Geschichte über die Kunst, Ausreden zu erfinden, für Kinder von 3 bis 6 Jahren.

cover_derhundwarsichschwoer

Gundi Herget, Meike Haberstock: Der Hund war’s, ich schwör! Magellan 2017. 32 Seiten, Euro 9,95, ISBN 978-3-7348-2033-5.

Zur Verlagsseite – bei Amazon – bei Buch 7 – im Onlineshop eurer Buchhandlung – und in der Buchhandlung um die Ecke.

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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