Florian Bayer, Alicia Klepeis: Auf Safari! Was Afrikas wilde Tiere alles können

Faszinierende Tierwelt Afrikas

Woran denken die meisten Menschen, wenn es um die Tiere Afrikas geht? Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Nashörner und Affen. Natürlich geht es in diesem Bilderbuch auch um die großen, bekannten Tiere. Es geht gleich mit der Giraffe los. Doch es werden auch viele weitere Tiere vorgestellt, von manchen hatte ich noch nie gehört: Zibetkatze, Senegal-Galago, Aye-Aye, Steppenschuppentier, Blattschwanzgecko und Teppichchamäleon sind nur ein paar der insgesamt 34 porträtierten Tiere. Säugetiere, Reptilien, Fische, aber auch Spinnen, Termiten und Ameisen werden auf jeweils ein bis zwei Seiten vorgestellt.

Dennoch müssen die Giraffen Woche und Woche kilometerweit wandern. Sie müssen die großen Mengen an Nahrung finden, die sie zum Überleben brauchen. Es gibt nämlich Tage, an denen sie bis zu 34 Kilogramm Blätter verschlingen.

Von jedem Tier gibt es eine große, sehr detailgetreue Zeichnung. Seine Lebensweise wird kurz vorgestellt, darauf hingewiesen, was es charakterisiert und besonders macht. Dann folgt ein Steckbrief mit Zahlen und Fakten: Wissenschaftlicher Name, Größe, Gewicht, Lebensraum, Ernährung, Verhalten, Familie und Nachwuchs, Lebenserwartung, Wissenswertes, Merkmale und Tierschutz – kurz, alles, was man wissen muss.

WISSENSWERTES: Die Zunge der Giraffe ist ungefähr 53 Zentimeter lang.

Die wissenschaftlichen Fakten werden bei einigen Tieren noch durch ein kurzes Märchen oder eine Geschichte mit dem jeweiligen Tier in der Hauptrolle ergänzt. Zwischendurch gibt es einige doppelseitige Zeichnungen, die ein oder zwei Tiere in Aktion zeigen, beispielsweise einen Löwen, der versucht, ein Steppenschuppentier zu erwischen. Eine Karte im Hintergrund zeigt die Verbreitung des Tieres.

Informationen mit Stauneffekt

Dieses Bilderbuch bringt eine Menge Informationen über die Tierwelt Afrikas und beschränkt sich dabei nicht nur auf die bekannten Tiere. Es gibt so viele interessante Tiere mit teilweise so ungewöhnlichen Angewohnheiten, dass es schade ist, dass das so wenig bekannt ist. Die Stachelmaus kann beispielsweise Hautstreifen abwerfen, wenn sie angegriffen wird. Der Bombardierkäfer kann seine Gegner mit einer sehr heißen und giftigen Flüssigkeit bespritzen – 20 Zentimenter weit. Und so erfährt man hier bei jedem Tier etwas Neues, Beindruckendes.

Was dieses Buch aber wirklich zu etwas ganz Besonderem macht, sind die fantastischen Zeichnungen von Florian Beyer. Wow!

Meine einzige Kritik: Ich vermisse ein Inhaltsverzeichnis. Ansonsten ein tolles Buch.

Fazit: Ein wunderschön illustriertes und sehr informatives Bilderbuch über die Tierwelt Afrikas, das auch viele unbekanntere Tiere vorstellt. Eine Fundgrube für Tierfans ab 6 Jahren.

Das Cover zeigt ein flüchtendes Zebra, das von einem Geparden verfolgt wird.

Florian Beyer, Alicia Klepeis: Auf Safari! Was Afrikas wilde Tiere alles können. Aus dem Englischen von Anja Sackarendt und Paul Kamnitzer. Kleine Gestalten 2017. 64 Seiten, Euro 19,90, ISBN 978-3-88955-781-7.

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Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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