Gundi Herget, Nikolai Renger: Mozart & Robinson und der waghalsige Pfannkuchenplan

Zwei Mäuse haben Hunger

Mozart und Robinson sind zwei Mäuse, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, trotzdem sind sie gute Freunde. Hausmaus Mozart ist ziemlich verwöhnt. Im Haus findet sich immer etwas Leckeres zum Futtern, z. B. Käse, Schokolade, Kekse oder Obst. Feldmaus Robinson muss sich ihr Essen selber suchen: Nüsse, Beeren, Gräser, Samen, Wurzeln. Er legt sich Vorräte an, aber manchmal wird es knapp, dann schaut er bei Mozart vorbei.

Doch eines Tages verreisen die Menschen aus Mozarts Haus und essen vorher ihre Vorräte auf. Nur ein Stück Butter und eine Tüte Mehl sind noch da. Also bittet Mozart Robinson um Hilfe. Doch das Essen, dass dieser ihm anbietet, findet er gar nicht lecker. Aber dafür hat er eine Idee: Sie könnten Pfannkuchen backen. Dazu müssten sie sich nur Milch und Eier auf dem Bauernhof besorgen. Die beiden machen sich auf den Weg …

Der Hahn bemerkt etwas. Sonderbare Vorkommnisse!
Da läuft ein Grasbüschel durch seinen Stall!
Er plustert sich auf, flattert zum Grasbüschel und pickt danach.
„Vorsicht!“, ruft Mozart. Aber zu spät.
„Au!“, quietscht Robinson. Der Hahn hat in seinen Po gepickt.

Abenteuer mit Hühnern und Kühen

Pfannkuchen finden nicht nur die beiden Mäuse lecker, sondern auch die meisten Kinder. Wenn keine Eier mehr im Haus sind, muss man im Supermarkt oder auf dem Markt welche kaufen, klar! Doch für die beiden sympathischen Mäuse ist das nicht ganz so einfach. Sie müssen sich auf den Bauernhof schleichen und den Tieren die Zutaten stehlen. Das ist schwierig und riskant. Nicht alles klappt auf Anhieb. Doch zuerst müssen sie sich Gedanken machen, wie sie das alles transportieren – ein Ei ist ganz schön groß für eine Maus. Natürlich schaffen die beiden es und können sich an die Herstellung des Pfannkuchens machen. Auch das ist nicht einfach: die schwere Pfanne, die heiße Herdplatte … Doch am Ende werden die beiden mit einer wirklich leckeren Mahlzeit belohnt.

Zwei Rezepte inklusive

Weil die Kinder das womöglich nachmachen wollen (am Besten aber die Eier ohne Schale in die Schüssel werfen) findet man in der vorderen Umschlaginnenseite ein Rezept für Apfel-, in der hinteren ein Rezept für Käsepfannkuchen. Lecker, da bekommt man gleich Appetit.

Gute Freund helfen sich

Der Text ist gut verständlich und durch die vielen Dialoge sehr lebendig. Die farbigen, aber nicht knalligen Illustrationen sind richtig niedlich. Mozart ist grau, klein und rundlich und trägt eine Brille, Robinson ist braun, groß und schlank. Wie verwöhnt Mozart ist, zeigt sich, als er alles Essen ablehnt, was Robinson ihm anbietet: Der Apfel ist zu schrumpelig, die Wurzel bitter. Da wünscht man ihm fast, noch ein bisschen länger Hunger zu haben. Robinson ist völlig zu recht ein bisschen beleidigt. Doch die beiden sind echte Freunde, sie streiten nur kurz, vertragen sich wieder und überlegen sich dann, wie sie ihr Problem lösen können. So sollte es sein!

Fazit: Eine lustige Geschichte über zwei ungleiche Freunde, die zusammenhalten, wenn es darauf ankommt. Mit zwei Rezepten zum Nachbacken für Kinder von 4 bis 6 Jahren.

Gundi Herget, Nikolai Renger: Mozart & Robinson und der waghalsige Pfannkuchenplan. Magellan 2018. 32 Seiten, Euro 13,95, ISBN 978-3-7348-2038-0.

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2 Kommentare zu “Gundi Herget, Nikolai Renger: Mozart & Robinson und der waghalsige Pfannkuchenplan

  1. Hallo,

    das klingt wirklich süß! Als Kind hätte ich direkt selber Pfannkuchen backen wollen, ich hatte so einen winzigen Kinderherd mit Backofen, der wirklich funktionierte. 🙂

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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