Polizei Köln. Wie geht das?

Geballtes Wissen rund um die Polizei

Welche Aufgaben hat die Polizei? Was macht ein Polizist den ganzen Tag?
Manche Antworten fallen einem sofort ein: Verbrecher jagen, den Verkehr regeln. Doch es ist klar, dass es da noch viel mehr gibt. Dieses Buch stellt die Aufgaben der Polizisten in Köln vor. Köln oder eine andere Stadt, das ist doch egal, oder? Nein, nicht ganz. In Köln gibt es nämlich eine Herausforderung für die Polizei, die die Polizisten in den meisten anderen Städten nicht haben, oder nicht in diesem Umfang: den Karneval.

Im ersten Kapitel, Für Sicherheit und Ordnung, geht es erst einmal darum, wie die Kölner Polizei organisiert ist. Dort erfährt man beispielsweise, wie viele Polizisten es gibt und dass sie für zwei Städte zuständig sind. Es wird erklärt, welche Spezialgebiete es gibt, also die Gefahrenabwehr, die Kriminalpolizei, die Bereitschaftspolizei usw., und dass sie von den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei, der Wasserschutzpolizei, der Fliegerstaffel, der Landesreiterstaffel und des Ordnungsamtes unterstützt werden. Interessant ist auch, wie der Notruf funktioniert.

Im zweiten Kapitel, Im Einsatz, wird es spannend. Hier erfahren die Leserinnen und Leser beispielsweise, wie die Spurensicherung arbeitet, was bei einem Verkehrsunfall zu tun ist oder wie die Polizei dafür sorgt, dass ein Großereignis wie eine Demonstration, ein Fußballspiel oder der Karneval reibungslos abläuft. Auch die verschiedenen Fahrzeuge der Polizei werden vorgestellt.

Im dritten Kapitel, Auf der Wache, dürfen wir einen Blick in eine Polizeistation werfen und erfahren, wie dort alles abläuft. Hier geht es auch um die Ausrüstung der Polizisten.

Im vierten Kapitel verfolgen die Leserinnen und Leser die Arbeit der Spezialisten. Taucher, Piloten, Hundeführer, Reiter und ihre Tiere und die Mitarbeiter der Spurensicherung werden vorgestellt. Und dann gibt es noch einige Polizisten, die besonders gefährliche Dinge tun. Sie sind beim Mobilen Einsatzkommando, der Verhandlungsgruppe, der Technischen Einsatzgruppe oder dem Spezialeinsatzkommando eingesetzt.

Das letzte Kapitel gibt Tipps & Tricks: Wie kann man sich gegen Cyber-Mobbing schützen und wie gegen Taschendiebe? Was sollten Radfahrer beachten? Und wie wird man überhaupt Polizist?

Das Buch endet mit einem Polizei-Quiz und einem Polizei-1×1.

Fakten, Fakten, Fakten …

Wer hätte gedacht, dass es so viel über die Polizei zu erfahren gibt? Die Menge an Fakten könnte einen fast erschlagen, wären sie nicht so gut aufbereitet und ansprechend präsentiert. Viele Fotos illustrieren die Informationen, die in kleine Absätzen unterteilt werden und zum Teil farbig unterlegt sind. Die Fahrzeuge der Polizei werden wie bei einem Kartenspiel mit u. a. PS und Höchstgeschwindigkeit präsentiert. „Unfallaufnahmefahrzeug, 150 PS.“ – „Stich! Funkstreifenwagen, auch 150 PS!“ Das finde ich großartig gemacht!

Die Sprache ist nicht immer ganz einfach – das eine oder andere Fachwort lässt sich nun einmal nicht vermeiden –, aber alles wird verständlich erklärt, die Fotos helfen dabei. Manche Begriffe sind mit einem Sternchen markiert, sie werden im 1 x 1 am Ende erläutert.

Manche Informationen sind speziell auf die Kölner Polizei bezogen: die Menge der Polizisten und Wachen, die zu überwachenden Autobahnkilometer und Ähnliches. Das meiste gilt aber genauso oder so ähnlich für die Polizei andernorts, sodass das keinesfalls nur ein Buch für Kölner Kinder ist. Die Auswahl und die Präsentation der Informationen sind so gut gelungen, dass das Buch für Kinder in ganz Deutschland spannend zu lesen ist.

Fazit: Hier wurde eine riesige Menge an spannenden, interessanten und lehrreichen Fakten über die Polizei zusammengetragen und gut aufbereitet. Für alle zwischen 8 und 12 Jahren, die sich für die Arbeit der Polizei interessieren, eine wahre Fundgrube. Und das Beste: Man muss gar nicht aus Köln sein, um Freude an diesem Buch zu haben!

Kristina Wild, Lutz Martschinke: Polizei Köln. Wie geht das? Bachem 2018. 64 Seiten, Euro 16,95, ISBN 978-3-7616-3119-5.

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Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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