Andreas Német, Hans-Christian Schmidt: Der Vielefant

Eins, zwei, drei … viele!

Fröhlich zählt der Elefant vor sich hin. Er beginnt mit seinen Körperteilen: ein Rüssel, zwei Ohren, drei Haare, vier Beine. Dann wird es etwas schwieriger, der Elefant muss auf Dinge in seiner Umgebung ausweichen. Dabei wird es aber auch überraschender und teilweise lustig. Was ein Elefant so alles zählen kann … Beispielsweise die fünf Kullerhaufen, die er fallen lässt.

Bei zehn hören die meisten Bilderbücher dieser Art auf, aber nicht dieses. Er zeigt den Kindern auch noch, was viel; sehr, sehr viel und zu viel bedeutet. Dieser Elefant mag nämlich Bananen sehr. Sehr, sehr viele Bananen. Zu was das wohl führt?

Erstes Zählen

Jeweils auf einer Doppelseite wird eine Zahl vorgestellt, die Ziffer ist farbig und groß gedruckt, hebt sich also deutlich ab. Gleichzeitig sieht man das Bild, das oft auf den genannten Körperteil oder die gezählten Dinge fokussiert ist, zum Beispiel die Beine.

Die Zeichnungen sind klar, vor weißem Hintergrund und ohne unnötiges Beiwerk, sondern konzentriert auf den Elefanten und die gezählten Körperteile/Dinge. Dabei sind die Kontraste stärker, die Farben leuchtender als auf dem Coverbild zu sehen, das nur auf der Abbildung leicht grau ist. Der Text beschränkt sich auf die Zahl und das Gezählte, zum Beispiel „4 Beine“.

Mit diesem Buch können kleine Kinder leicht lernen zu zählen und Mengen abzuschätzen. Beim wiederholten Vorlesen werden sie schnell mitzählen, vor allem, wenn man mit ihnen auf jeder Seite das Dargestellte durchzählt. Ältere Geschwister, die mit ins Buch schauen, können schon das Zahlenbild kennenlernen.

Die Seiten sind aus stabiler Pappe, die einiges aushalten dürfte.

Fazit: Ein lustig gestaltetes Bilderbuch zum Kennenlernen von Zahlen und größeren Mengen, das Kindern ab 3 Jahren Spaß macht.

Andreas Német, Hans-Christian Schmidt: Der Vielefant. Orell Füssli 2018. 28 Seiten, Euro 8,95, ISBN 978-3-280-03569-6.

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