Ben Handicott, Lucy Letherland: Die Wunder der Welt

So viel zu entdecken!

Auf unserer Erde gibt es so viele erstaunliche, überraschende, faszinierende Sachen zu entdecken: atemberaubende Bauwerke von Menschenhand, aber auch Wunder der Natur, die einen staunen lassen.

Dieses großformatige Buch stellt uns viele dieser Wunder vor. Geordnet nach Kontinenten macht es mit den Leserinnen und Lesern eine Reise um die Welt. Wir beginnen in Australien am Uluru (früher Ayers Rock) und enden in der Antarktis, die in Gänze ein Naturwunder darstellt. Zunächst wird der Kontinent auf einer Doppelseite gezeigt und mit einem kurzen Text eingeführt, dabei sind wichtige Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, die mit wenigen Worten erklärt werden. Ausgewählte dieser Sehenswürdigkeiten – insgesamt 30 – werden dann auf jeweils einer Doppelseite groß dargestellt und erklärt. In Europa werden unter anderem das Nordlicht, der Eiffelturm, die Alhambra und Stonehenge vorgestellt – das zeigt das breite Spektrum der Auswahl.

DIE WELT SCHRÄG ANGUCKEN AM SCHIEFEN TURM VON PISA

Wenn du dich dem Turm zum ersten Mal näherst, sieht er ein bisschen komisch aus. du legst den Kopf schief, und beim Näherkommen denkst du: „Der fällt bestimmt gleich um!“

Am Ende des Buches gibt es noch ein Quiz, bei dem kleine Bildausschnitte gesucht werden müssen.

Viele Seiten zum Staunen

Die Zeichnungen lassen die Bauwerke oder Naturwunder gut erkennen, allerdings fand ich die Perspektive nicht immer sinnvoll. So sieht man die Alhambra aus der Vogelpersktive: viele Gebäude mit Gärten dazwischen. Ein kleines Bild zeigt einen Ausschntt aus einer Verzierung. Das, was mich an der Alhambra fasziniert hat, kommt dabei überhaupt nicht heraus. Bei anderen mir bekannten Sehenswürdigkeiten habe ich das aber nicht so empfunden, den Schiefen Turm von Pisa oder den Eiffelturm fand ich beispielsweise in Ordnung. Viele Bilder zeigen viele kleine Details, sodass es einiges zu entdecken gibt.

Die Texte sprechen die Kinder direkt an, sie sind informativ und meist kindgerecht. Ab und zu fand ich sie ein wenig kompliziert oder nicht zielgruppengerecht:

Du siehst in der Alhambra eine Mischung verschiedenster Kunststile – vom 9. Jahrhundert bis zur Renaissance. – Flamingos verweilen gerne im Madigasee. – Ngorongoro gehört zum SERENGETI-ÖKOSYSTEM … – Der dynastische Name „Mumtaz Mahal“ heißt „Die Auserwählte des Palastes.“

Da die Kinder nicht wissen werden, wann die Renaissance war, hätte ich im ersten Beispiel die Angabe zweier Jahreszahlen besser gefunden, anderes hätte man einfacher ausdrücken können.

Gut gefällt mir, dass oft Fakten erwähnt werden, die Kinder spannend finden. Wer hätte gewusst, wie viele Nieten der Eiffelturm hat und wie lange man braucht, um sie zu zählen? Demnächst unsere Kinder!

Mir gefällt sowohl die Auswahl der Bauwerke und Naturwunder als auch die knappe, aber prägnante Darstellung. Kinder, die neugierig auf die Welt sind, können hier mit Spaß eine Menge lernen. Allerdings finde ich weder die Altersangabe von 5 bis 7 auf der Website noch von 6 bis 8 Jahren auf Amazon passend. Dazu finde ich das Buch sowohl inhaltlich als auch sprachlich zu anspruchsvoll. Für Kinder von 8 bis 11 Jahren ist das Buch aber sicher toll.

Fazit: Eine spannende Reise um die Welt, auf der Kinder viele beeindruckende Bauwerke und Naturwunder kennenlernen können.

Ben Handicott, Lucy Letherland: Die Wunder der Welt. Komm mit auf eine ENTDECKUNGSREISE zu den großartigsten BAUWERKEN und erstaunlichsten NATURWUNDERN der Welt. Aus dem Englischen von Andreas Bredenfeld. Kleine Gestalten 2019. 29 Seiten, Euro 29,90, ISBN 978-3-89955-822-7.

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Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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